Design & Food · Amsterdam

 

Warum ich bisher noch nie in Amsterdam war!

13.03.2015

Warum ich bisher noch nie in Amsterdam war? Das ist die Frage, die ich mir gestellt habe, als ich die ersten frühlingshaften Tage genutzt habe, um die Stadt mit den vielen Kanälen zu besuchen. Obwohl ich Kopenhagen liebe und mir schon mehrmals gesagt wurde, dass Amsterdam mindestens genauso schön, individuell und lässig sei, habe ich mich erst dieses Jahr zu einem Trip in die Stadt mit dem nach Bangkok meist berüchtigten Rotlichtviertel aufgemacht. Und ich war sehr begeisterst, was ich neben dem Rotlichtviertel und den Coffeeshops, wegen denen wohl unzählige Touristen nach Amsterdam kommen, gefunden habe.

Das Hotel – Sir Albert Amsterdam

Allein das Hotel war die Reise wert. Wir nächtigten im Boutique Hotel Sir Albert, das für mich auf der Karte gesehen etwas außerhalb lag. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass das Hotel direkt in der Innenstadt neben dem bekannten Albert Cuypmarkt lag.

Hotel Sir Albert Amsterdam

Sir Albert Hotel Amsterdam Bad

Details im Sir Albert Hotel Amsterdam

Sir Albert Hotel Amsterdam Lobby

 

Neben Schlafen das zweit Wichtigste – Essen in Amsterdam

Nicht weit vom Hotel lag auch das Restaurant, welches wir für den ersten Abend ausgesucht hatten und eine kleine Überraschung war. Koreanisch inspirierte Tapas mit einem Hauch von Gourmet-Cuisine. Little Collins heißt das Restaurant und liegt in der Eerste Sweelinchstraat 19F. Nach 3 Gängen, die wir uns teilten und wirklich satt wurden – vielleicht lag es auch an den beiden Drinks während des Essens – schlenderten wir durch das nächtliche Amsterdam.

Restaurant Little Collins in Amsterdam

 

Ich liebe es sich in fremden Städten treiben zu lassen und einen Straßenzug nach dem nächsten zu entdecken. Leider sind dafür 2 1/2 Tage recht kurz, dennoch haben mich die schönen Straßen in Amsterdam fasziniert. Ein unbedingtes Muss und leider auch kein Geheimtipp mehr ist das Café De Bakkerswinkel (West). Die Croissant und Backwaren sehen einladend aus und schmecken köstlich. Für ein gemütliches Frühstück mit einem Sitzplatz sollte man jedoch am besten unter der Woche vorbei kommen. Im Sommer bietet sich jedoch auch an, das Frühstück im angeschlossenen Laden mit zu nehmen und im Park der Westergasfabriek zu verspeisen. 

Auch in kleinen Seitenstraßen entdeckt man in Amsterdam allerlei wie das Gs Café (a really nice place) in der Goudsbloemstraat 91, das von außen ganz unscheinbar aussieht und erst auf dem zweiten Blick deutlich wird, dass es nicht ein normales Wohnhaus ist, sondern Besucher mit Leckereien verköstigt. Oder das Fraiche in der Westerstraat 264, das zum Brunch aber auch zum leckeren Dinner einlädt und tolle Gourmet-Kreationen zaubert. Reservierungen empfehlen sich sehr, als wir auf der Suche nach einem leckeren Mittagessen dort vorbei schlenderten wartete schon eine lange Schlange auf einen freiwerdenden Tisch.

GS Café Amsterdam Fraiche Restaurant Amsterdam
Café GS in der Goudsbloemstraat                              Fraiche Restaurant in der Westerstraat (Fotos: Fraiche)

Amsterdam kreativ – Die NDSM Werft

Neben den schönen Straßenzügen, den super gemütlich aussehenden kleinen Häuser – ich stehe unheimlich auf kleine süße Häuser – war die alte NDSM Werft, die zu einem Freiraum für Künstler umgewandelt wird ein weiteres Highlight. Mit der kostenlosen Fähre, die hinter dem Hauptbahnhof startet, erreicht man das Gelände auf dem sich auch das Café Noorderlicht befindet. Verschiedene Handwerker und Künstler haben sich in der riesigen Werfthalle kleine Holzateliers gebaut, teils sehr kreativ und alternativ, teils sehr architektur-bewandert.

NDSM Werft in Amsterdam mit Graffities

NDSM Werft in Amsterdam NDSM Werft in Amsterdam Hallen

Amsterdam NDSM Werftshalle NDSM Werft Amsterdam

NDSM Werft Amsterdam Atelier-Tür Atelier in der NDSM Werft in Amsterdam

 

Schöner Wohnen & Shoppen in Amsterdam

Ähnlich den Skandinaviern scheinen auch die Holländer und bevorzugt Amsterdamer ein Faible für Inneneinrichtung zu haben. Der Gehweg ersetzt die fehlende Terrasse und wird hübsch mit Pflanzen dekoriert. Die Möbel dafür bekommt der Amsterdamer z.B. bei de Weldaad in der Noordermarkt 35. Der Laden lädt zum stöbern und Tagträumen ein, die eigene Wohnung mal wieder so richtig schön umzudekorieren.

Amsterdam Terrassenplatz De Weldaad Amsterdam
Gehweg zur Terrasse umfunktioniert                               De Weldaad in der Noordermarkt 35 (oben u. unten)

De Weldaad Dekorladen Amsterdam

 

Schön sind die vielen kleinen individuellen Läden, in denen man kreative Ideen entdecken kann, wie dieser Teppich aus Jeans-Etiketten in der Sesselmanufaktur Vorm en Stijl in der Westerstraat oder ein Pop-Up Laden von rollienation. Beim nächtlichen Schlendern durch die Straßen, viel mir dieser Ladenaushang von der Interior und Schmuck Designerin Josephine Colsen. Die unkonventionelle Art und Weise die Schmuckstücke im Fenster ohne Dekoration und Aufmachung zu präsentieren und dennoch meine Aufmerksamkeit zu erregen, machten mich neugierig. Und ich muss sagen, das eine oder andere Teil hätte ich schon mitnehmen können, wäre ich an dem Laden bei Tag vorbei gekommen.

 

Lederteppich Amsterdam Window Shopping Amsterdam

Schuhladen Amsterdam

Josephine Colsen Amsterdam

 

Amsterdam und seine Bewohner

Abschließend kann ich sagen, dass es herrlich war und ich mich schon auf den nächsten Aufenthalt in Amsterdam freue. Als großer Kopenhagen Fan muss ich doch sagen, dass ab nun ein Aufenthalt in Amsterdam mit einem Kurztrip nach Kopenhagen konkurriert. Und ich weiß noch nicht wer das nächste Mal gewinnt. Amsterdam mit seinen lässigen Bewohnern, seiner Kreativität und der “Unkonventionalität” hat es mir wirklich angetan und das ganz ohne Coffee Shops.

Saarein Café Amsterdam

Blick in ein Café in Amsterdam

Straßenbahn in Amsterdam Amsterdam auf dem Fahrrad

Oldtimer Auto in Amsterdam

 

 

Why I haven’t been to Amsterdam so far!

Why haven’t I been to Amsterdam before? This was the question I was asking myself as I took the chance to visit the city with the many canals during the first nice spring days. Even that I love Copenhagen and I was told many times that Amsterdam is at least as beautiful, individual and easygoing than Copenhagen, I first made my way to the city with the most infamous red light district after Bangkok this year. And I was enthusiastic about what I found aside the red light district and the coffee shops for which a whole lot of young tourists are traveling to Amsterdam.

The hotel – Sir Albert Amsterdam

Already the hotel was worth the travels. We slept in the boutique hotel Sir Albert which for me seemed a bit outside of the city center looking at the map. But arriving at the hotel it turned out that it is located right in an night life district with many bars and restaurants which is popular among tourists and young Amsterdam people, just next to the famous Albert Cuypmarkt.

I love strolling around in cities as a stranger and discover nice streets and shops. Unfortunately 2 1/2 days are very short but anyways I got fascinated by the streets in Amsterdam. A definitely must (but also no insider anymore) is the café De Bakkerswinkel (west). The croissants and the bakery look so invitingly delicious and also taste like that. To have a large breakfast while being seated it is advisable to book a table in advance. In sommer otherwise you can also grab some coffee to go and a croissant on the hand and walk through the Westergasfabriek park.

Located in some small streets aside you can also discover nice restaurants or bistros like the Gs Café (a really nice place) in the Goudsbloemstraat 91. Looking from outside like a normal building it reveals at the second glance that this i actually a café with some delicious breakfast, brunch and small meals. Also the Fraiche in the Westerstraat 264 invites for brunch and yummy dinner with beautifully styled gourmet creations. Better also book a table in advance here as we were passing by the restaurant in search for some lunch and a long queue lined up outside to get a table.

Amsterdam creative – NDSM Shipyard

Besides beautiful small streets and cosy little houses – I really love tiny houses – the old shipyard NDSM Werft, giving artists a lot of space to be creative, is another highlight. Behind the central station you will find a free ferry running back and forth to the shipyard where also the Café Noorderlicht is located – a nice café in a glass hangar. Different artists and craftsmen are settled in the old shipyard building having built their own studios out of wood and some other findings.

Shopping beautiful things and living in nicely decorated homes…

Similar to Scandinavians the Dutch also seem to have a liking for interior design and decoration. The sidewalk replaces a terrace and gets decorated neatly with plants and garden furniture. The pieces of furniture you can buy for example at de Weldaad, Noordermarkt 35. The shop is really worth a visit and offers a lot of vintage and “shabby chic” furniture as well as a lot of decoration pieces.
All the small individual shops make the special atmosphere in Amsterdam, like the carpet made out of leather jeans tags by the manufacture Vorm en Stijl, Westerstraat or a pop up store by the shoe label rollienation. Walking through the streets at night, the window decoration of the interior and jewelry designer Josephine Colsen catched my eye. The unconventional and simple way of displaying the jewelry made me curious. If I had passed the shop during the day, I definitely would have found a piece to take home with me.

Amsterdam and its people

Reflecting the trip I can say that I had a wonderful time and I am already looking forward visiting Amsterdam again. As a big Copenhagen fan I have to admit, that staying in Amsterdam for a few days can definitely look up to a trip to the Danish capitol. Amsterdam with its easygoing people, its creativity and unconventional lifestyle is really worth a travel entirely without the need for coffee shops.

 

 



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